Platzregeln

Platzregeln

Aus ist durch weiße Pfähle gekennzeichnet. Ein Ball, der einen öffentlichen Weg (zwischen Loch 5/6 und Loch 14/15), der zu „Aus“ erklärt worden ist, kreuzt und jenseits dieses Wegs zur Ruhe kommt, ist im „Aus“, auch wenn er auf einem anderen Teil des Platzes liegt. Beim Spielen des Loches 1 ist der gesamte Platz jenseits der durch weiße Pfosten markierten Ausgrenze links des Loches 1 Aus.

Ungewöhnliche Platzverhältnisse (Regel 16.1) Ungewöhnliche Platzverhältnisse sind durch weiße Linien und/oder blaue Pfähle gekennzeichnet. Ist beides vorhanden, so gilt die Linie.

Spielverbotszonen (Regel 2.4) Die künstlich angelegten Blumenwiesen, die durch blaue Pfähle mit grünem Kopf gekennzeichnet sind, sind Spielverbotszonen. Dies gilt ebenso für alle Narzissenbeete, auch wenn diese nicht gekennzeichnet sind. Hier muss straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden (R.16.1)

Hemmnisse und Bestandteile des Platzes

Bewegliche Hemmnisse (Regel 15.2) sind alle Entfernungspfosten, rote und gelbe Pfähle von Penalty Areas, blaue Pfähle von Boden in Ausbesserung sowie die grünen Pfähle am Rand des Rough.
Unbewegliche Hemmnisse (Regel 16), bei denen Erleichterung in Anspruch genommen werden darf, sind alle künstlichen Einrichtungen z. B.:
- die Auspfähle zwischen Loch 1 und 2 beim Spielen von Loch 2
- die Findlinge und Steinhaufen - Wege mit künstlich angelegter Oberfläche
- Schutzzäune
- Winterabschlagsmatten
- Befestigungsstangen der Raubvogelattrappen an den Grüns
- bei angepflockten Anpflanzungen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden!
Bestandteil des Platzes ist die Mauer vor dem 8. Grün.

Raubvogelattrappe
Trifft ein Ball die Raubvogelattrappe, deren Befestigungsseil oder deren Befestigungsstange, zählt der Schlag nicht. Der Spieler muss einen Ball straflos von der Stelle des vorherigen Schlags spielen (s. Regel 14.6)

Dropzone Bahn 7

Liegt ein Ball in der ersten großen Penalty Area rechts der Bahn 7 oder ist es so gut wie bekannt oder sicher, dass ein Ball, der nicht gefunden wurde, in dieser Penalty Area zur Ruhe kam, hat der Spieler die folgenden Erleichterungsmöglichkeiten (jeweils mit einem Strafschlag):
- er kann Erleichterung nach Regel 17.1 in Anspruch nehmen, oder
- als zusätzliche Möglichkeit den Ball in der Dropzone (rechts zu Beginn des Fairways) droppen.
Die Dropzone ist ein Erleichterungsbereich nach Regel 14.3.

Provisorischer Ball (R. 18.3)
erlaubt an der Penalty Area Bahn 9 Zur Spielbeschleunigung darf am linken großen Wasserhindernis Bahn 9 ein provisorischer Ball gespielt werden. (Einzelheiten siehe Sonderplatzregel sowie R&A Musterplatzregel B-3)

Strafe für Verstoß gegen eine Platzregel
Zählspiel: 2 Strafschläge, Lochspiel: Lochverlust

Verstoß gegen Verhaltensrichtlinien: Fehlverhalten und schwerwiegendes Fehlverhalten (Regel 1.2 sowie Wettspielordnung des GCK 1.1)
Fehlverhalten: erster Verstoß = Verwarnung, zweiter Verstoß = ein Strafschlag, dritter Verstoß = Grundstrafe, vierter Verstoß sowie schwerwiegendes Fehlverhalten = Disqualifikation

Warnsignale (Regel 5.7)
Sofortige Spielunterbrechung wegen Gefahr: 1 langer Signalton
Witterungsbedingte Spielunterbrechung: 3 kurze Signaltöne – wiederholt
Spielabbruch: lange Signaltöne – wiederholt
Wiederaufnahme des Spiels: 2 kurze Signaltöne – wiederholt

13. April 2022 Der Spielführer

Erläuterung

Platzregel „Provisorischer Ball bei der Penalty Area Bahn 9“

Sonderplatzregel

„Provisorischer Ball bei der Penalty Area Bahn 9“

Weiß ein Spieler nicht, ob sein Ball, der sich in der Penalty Area Bahn 9 (im großen Wasserhindernis links) befindet, dort auch gefunden oder gespielt werden kann, darf er einen provisorischen Ball nach Regel 18.3 spielen. Diese wird hier wie folgt abgeändert: Beim Spielen des provisorischen Balls darf der Spieler
- die Erleichterungsmöglichkeit mit Schlag
- und Distanzverlust in Anspruch nehmen (Regel 17.1d(1),
- die Erleichterungsmöglichkeit „auf der Linie zurück“ (Regel 17.1d(2),
- oder seitliche Erleichterung (Regel 17.1d(3).

Sobald der Spieler einen provisorischen Ball nach dieser Regel gespielt hat, darf er keine weiteren Möglichkeiten nach Regel 17.1 in Bezug auf seinen ursprünglichen Ball anwenden.

Bei der Entscheidung, ob dieser provisorische Ball zum Ball im Spiel des Spielers wird oder ob er aufgegeben werden muss oder darf, finden Regeln 18.3c(2) und 18.3c(3) Anwendung. Wird jedoch der ursprüngliche Ball innerhalb der dreiminütigen Suchzeit in der Penalty Area gefunden, darf der Spieler wählen:

- entweder das Spiel mit seinem ursprünglichen Ball, wie er in der Penalty Area liegt, fortzusetzen. In diesem Fall darf der provisorische Ball nicht gespielt werden und alle mit diesem Ball gemachten Schläge zählen nicht.
- oder das Spiel mit dem provisorischen Ball fortzusetzen. In diesem Fall darf der ursprüngliche Ball nicht gespielt werden.

Wird der ursprüngliche Ball nicht innerhalb von drei Minuten Suchzeit gefunden, wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel des Spielers.

Strafe für den Verstoß gegen diese Platzregel: Grundstrafe.

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